
Joan Català | Idìofona | Straßentheaterfestival Bildstörung | Detmold 2026
Idiophone sind Musikinstrumente, die Klang durch ihre eigenen Schwingungen erzeugen. Nicht durch Saiten, sondern durch Schlagen oder Schütteln entstehen Töne unterschiedlicher Höhen und Längen.
In Idiòfona greift der katalanische Performer Joan Català dieses Prinzip auf: Er tritt in einen direkten Dialog mit Metallobjekten, deren Klang und Widerstand Teil seiner körperlichen Praxis werden.
Idiòfona ist eine Suche nach Harmonie im Lärm, eine leise radikale Geste des Zusammenkommens. Was als physische Herausforderung beginnt, entfaltet sich zu einer poetischen Reise, die das Publikum unmittelbar einbezieht. Aus Einzelaktion wird kollektive Erfahrung – hörbar in den Schwingungen, sichtbar in der Bewegung, spürbar im Moment.
Joan Català entwickelt seine Arbeiten aus handwerklich geprägten, körperbasierten Prozessen und überrascht das Publikum mit spielerischer Partizipation und trockenem, situativem Humor.
Alle 2 Jahre zu Pfingsten bringt das Festival Bildstörung in Detmold zeitgenössischen Zirkus und Theater im öffentlichen Raum in überraschenden, direkten Begegnungen in die Stadt und verwandelt vertraute Orte in Bühnen für körperliche, poetische und oft unerwartete Performances.
Foto: Martynas Pelpys
Diese Veranstaltung wird begleitet von MERIDIAN(s).
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MERIDIAN(s) ist ein Austauschprogramm, das Begegnungen und Zusammenarbeit zwischen Zirkuskünstler:innen, Festivals, Spielorten und Kulturschaffenden aus Katalonien und Deutschland fördert. Das Programm wird vom katalanischen Verband der Zirkussschaffenden APCC koordiniert und ist Teil des Internationalisierungsprogramms im Rahmen des Katalanischen Zirkusförderplans 2023–2026. ZirkusPlus ist Kooperationspartner von MERIDIAN(s). In diesem Interview von ZirkusPlus spricht die Projektleiterin Juliette Beaume über die Hintergründe von MERIDIAN(s).