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Klassischer Zirkus

Die traditionelle Form des Zirkus mit runder Manege, festem Nummernprogramm
und oft familiengeführtem Wanderzirkus im Zirkuszelt; die Wurzel, aus der sich der
moderne Zirkus entwickelte.

Als klassischer oder traditioneller Zirkus wird die überlieferte Form des Zirkus
bezeichnet: ein Programm aus aufeinanderfolgenden Nummern der Artistik,
Äquilibristik, Jonglage, Clownerie und häufig auch Tierdressur, präsentiert in der
runden Manege und moderiert von der Zirkusdirektion beziehungsweise der
Sprechstallmeisterei.

Als Begründer gilt der Brite Philip Astley, der 1768 in London die runde Manege
einführte. Der in Europa bekannte klassische Zirkus ist meist ein Wanderzirkus: oft
ein familiengeführtes Unternehmen, das mit seinem Zirkuszelt, dem Chapiteau, von
Ort zu Ort zieht. Über Generationen entstanden so berühmte Zirkusdynastien.

Vom zeitgenössischen Zirkus unterscheidet sich der klassische Zirkus durch sein
festes Nummernprogramm, die zentrale Rolle der Manege und die Tradition als
Familienbetrieb. Trotz Wandels und Diskussionen etwa um Tiernummern prägt er bis
heute das populäre Bild des Zirkus.

Häufige Fragen

Was ist der klassische Zirkus?
Die traditionelle Form des Zirkus mit runder Manege, festem Nummernprogramm
und oft familiengeführtem Wanderzirkus im Zirkuszelt.

Wer gilt als Begründer?
Der Brite Philip Astley, der 1768 in London die runde Manege einführte.

Wie unterscheidet er sich vom zeitgenössischen Zirkus?
Durch das feste Nummernprogramm, die zentrale Manege und die Tradition als
Familienbetrieb; der zeitgenössische Zirkus arbeitet dagegen interdisziplinär und
konzeptorientiert.

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