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Sozialer Zirkus

Der Einsatz von Zirkuskünsten als Mittel der Sozialen Arbeit: Zirkusprojekte, die
benachteiligte oder ausgegrenzte Menschen fördern, stärken und
zusammenbringen.

Sozialer Zirkus bezeichnet den Einsatz von Zirkuskünsten als Werkzeug der
Sozialen Arbeit. Im Mittelpunkt steht nicht die Bühnenshow, sondern die Förderung
der Teilnehmenden: Zirkusprojekte richten sich vor allem an benachteiligte,
ausgegrenzte oder gefährdete Kinder und Jugendliche und stärken Selbstvertrauen,
Vertrauen, Teamgeist und gesellschaftliche Teilhabe.

Als früher Vorläufer gilt der 1956 in Spanien gegründete Circo de los Muchachos.
Weltweit bekannt machte den Ansatz das Programm Cirque du Monde, das der
Cirque du Soleil 1995 ins Leben rief und das seither Projekte in zahlreichen Ländern
unterstützt. Internationale Netzwerke fördern die weltweite Entwicklung.

Der Soziale Zirkus ist eng mit der Zirkuspädagogik und mit Ansätzen der Inklusion
verwandt. Er nutzt die besondere Kraft des gemeinsamen Zirkusmachens, um
Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenzubringen und ihnen neue
Perspektiven zu eröffnen.

Häufige Fragen

Was ist Sozialer Zirkus?
Der Einsatz von Zirkuskünsten als Mittel der Sozialen Arbeit, mit dem vor allem
benachteiligte Menschen gefördert, gestärkt und zusammengebracht werden.

Woher stammt der Ansatz?
Ein früher Vorläufer war der Circo de los Muchachos in Spanien von 1956; weltweit
bekannt wurde der Ansatz durch das Programm Cirque du Monde des Cirque du
Soleil ab 1995.

Wie unterscheidet er sich von der Zirkuspädagogik?
Beide sind eng verwandt; der Soziale Zirkus betont besonders den
sozialarbeiterischen Auftrag und die Arbeit mit benachteiligten oder ausgegrenzten
Gruppen.

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